CoinDCX, Indiens führende Börse, sichert 3 Millionen Dollar in Serie A-Finanzierung

Indiens größte Krypto-Börse CoinDCX gab am Dienstag bekannt, dass sie sich 3.000.000 Dollar in einer Serie A-Finanzierung gesichert hat. Die Finanzierungsrunde wurde von Polychain Capital (Frisco, USA), Bain Capital Ventures (Boston, USA) und der BitMEX-Muttergesellschaft HDR Group (Victoria, Seychellen) angeführt. Laut einem von Inc42 veröffentlichten Artikel werden diese Mittel für die nächste Entwicklungsphase verwendet, einschließlich Produktverbesserungen, Forschung und Entwicklung, Marketing und andere derartige Aktivitäten.

Bitcoin Future mit AutoindustrieDie indische Kryptoindustrie gewann den zweijährigen Rechtsstreit mit der RBI am 4. März, als der Oberste Gerichtshof das von der Apex-Regulierung im April 2018 verhängte Bankverbot aufhob. Dies hat der indischen Krypto-Gemeinschaft die Türen zu massiven Möglichkeiten geöffnet, denn abgesehen von den politischen Fragen war Indien immer ein fruchtbarer Boden für die Einführung von Krypto. Der Gründer von Polychain Capital, Olaf Carlson-Wee, kommentierte die Investitionen,

Wir haben uns für eine Partnerschaft mit CoinDCX entschieden, um ein überlegenes Handelsprodukt zu entwickeln, das für die Region geeignet ist, und um ihre Bemühungen zur Förderung von Kryptowährungen in einem der größten Märkte der Welt zu unterstützen. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, das Bankverbot aufzuheben, ist ein ermutigendes Zeichen für das breitere Kryptowährungs-Ökosystem in Indien, und wir sind zuversichtlich, dass dieser Markt ein enormes Wachstumspotenzial hat.

Krypto – eine lohnende Investition

Die Krypto-Börse hatte bereits im März letzten Jahres einmalige Investitionen von Bain Capital erhalten. Als Dank an die Investoren erklärte Neeraj Khandelwal, Gründer und Chef von CoinDCX, dass dies ein Neuanfang für die Börse und ein großer Aufschwung für das indische Krypto-Ökosystem sei.

Auch der beliebte indische Kryptoeinflusser, Crypto Kanoon, lobte das CoinDCX-Team und sagte, dass die Finanzierung in solch unsicheren Zeiten (aufgrund des COVID-19-Ausbruchs) nichts weniger als ein Wunder sei. Er fügte auch hinzu, dass dies ein „Hoffnungsschimmer“ für die gesamte Branche sei.

 

28. März 2020